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"zwei Proben sollten jeweils reichen, ein Grossteil wird improvisiert." Die
Freunde vom "instrumentalen Mehrzweckgerät" Kempe sind allesamt Profis,
denen es leicht fallen sollte, kurz vor dem Auftritt noch ein paar Stücke
hervorzuzaubern. Musik die nicht blufft oder nach Effekten hascht. Musik
von Musikern, die es verdient hätten, sich um Kohle keine Sorgen machen
zu müssen.
"wenn Kreativität Zensuren bekäme, hätten sie Bestnoten." Mit
seiner Performance verwandelte das Klangprojekt Leipzig den Konzertsaal
des Jazzclubs in eine Zirkusarena. Gegenstände des Alltags wurden ebenso
zum Klingen gebracht wie ein kurzerhand vom Bürgersteig mitgebrachter Papierkorb
und die Glocke des Vereinsgasthauses. Es war eine Freude, dem Treiben der
drei Vollblutmusiker beizuwohnen. Neben orientlischen Skalen und sphärischen
Flächen setzte der urbane Groove einer Großstadt wesentliche Akzente.
die drei musiker des klangprojekts leipzig legten mit keyboard, percussion und saxophon den töne-teppich aus
auf dem sich studentinnen sowie lehrerin evelyn iwanow der improvisationsklasse tanz der leipziger bach-musikhochschule bewegten, eine ungewöhliche kreative mischung. "das hat gut funktioniert, auch die besucher waren begeistert", freute sich nach einer
dreiviertelstunde musik, tanz und innerer einkehr henrik mroska vom kleinliebenauer kultur- und pilgerverein.
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